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Skitour Hochwannig

Skitour Hochwannig

Teilnehmer: Robert

Datum: 14.02.2015

Gipfel:

Hochwannig 2493m

Schwierigkeiten:  ST III – 1600Hm – bis 42°

Lawine: 2

Wetter: sonniger Wintertag bei -2 Grad

Bedingungen: Pulverschnee und gedeckelter Schnee wechselten sich ab. Aber allgemein gute Bedingungen. In der 42° Grad Rinne gute Spur vorhanden. Keine Harscheisen notwendig.

Strecke: Parkplatz Marienberg Lifte 1040m - Sunnalm 1620m - Hochwannig 2493m - Sunnalm 1620m - Parkplatz Marienberg Lifte 1040m

 

Mit Vorliebe für Klassiker und vor allem anspruchsvolle Skitouren, haben wir, Robert und ich, uns bei besten Wetteraussichten den Hochwannig ausgesucht. Die Tour vom Tal, ohne Zuhilfenahme des Lifts, auf den Hochwannig durch das herrliche Wannigkar ist ein Skitourenklassiker erster Güte. Wir fuhren vom heimatlichen Niederbayern nach Biberwier. Vom Parkplatz der Marienberglifte fellen wir auf und steigen am Rand der Skipiste hinauf, bis sich diese auf einer Höhe von ca. 1540 m teilt. Wir mogeln uns ohne Harscheisen die harte Piste nach oben, folgen der rechten Piste und gelangen bald zur Sunnalm (1640 m). Hier müssen wir kurz mit den Fellen zur Talstation eines Schlepplifts abgleiten.

Von der Talstation geht es erst noch leicht bergab nach Westen durch ein lichtes Waldstück. Am Ende des Waldstücks, am Beginn des Wannigskars folgen wir immer in Karmitte bleibend, dem vorgegebenen Gelände. Erst steigen wir gemächlich bergan, dann, je weiter wir in das Kar kommen immer steiler werdend dem felsigen Gipfelaufbaus entgegen.

Auf einer Höhe von etwa 2240m drehen wir uns nach links zum Beginn einer Rinne hin. Durch diese geht es nun sehr steil in vielen engen Spitzkehren hinauf auf den Ostgrat. Kurz vorm Ostgrat machen wir Skidepot. Hier geht es zu Fuß steil, aber ohne Steigeisen weiter nach oben. Am Ostgrat angekommen, hat man schon eine gewaltige Aussicht. Vor hier geht es unschwierig zum Gipfel hinauf. Am Gipfel angekommen, hat man einen gewaltigen Blick zur Zugspitze und auf die umliegenden Gipfel der Mieminger Kette. Nach einer kurzen Gipfelrast brennen wir auf die pulvrige Abfahrt. Die schon beim Aufstieg sichtbaren guten Schneeverhältnisse wollten wir ausnutzen. Entlang der Aufstiegsroute fuhren wir hinunter bis auf eine Höhe von etwa 1600m. Von hier aus mit einem kurzen Gegenanstieg zur Sunnalm hinauf und über die bekannte Skipiste zurück.

 

 

Fazit: Ein Klassiker, der alles hält, war er verspricht. Nur der Anstieg über die Piste ist nicht so der Hit. 

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