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Kneifelspitze 1189m

 

Datum: 06.06.2019

Teilnehmer: Familie

Gipfel:

Kneifelspitze 1189m

Wetter: starke Bewölkung, angenehme Temperaturen

Schwierigkeiten: ohne, steile Bergpfade

Bedingungen: trockener Fels

Strecke: Maria Gern 740m – Paulshütte / Kneifelspitze 1189m – Marxenhöhe – Maria Gern 740m

Ausrüstung: normale Wanderausrüstung

 

Dieser kleine, unbedeutende Gipfel in Mitten des Berchtesgadener Lands wurde mir von einem Bekannten empfohlen. Bei einem Familien Urlaub war dieses Ziel gerade passend. Man soll auf dem Gipfel eine unglaubliche Aussicht auf die Berchtesgadener Bergwelt haben, das alleine und die Tatsache, das sich auf dem Gipfel noch eine bewirtschaftete Hütte befindet, waren Gründe für uns mit Kraxe und Rucksack auf den kleinen Aussichtspunkt zu steigen.

Bei der Wallfahrtskirche Maria Gern parkten wir und stiegen eine mit 29 Prozent beschilderte Straße hinauf. Oben teilt sich der Weg. Nach rechts geht es zu der Marxenhöhe, einem wunderbaren Aussichtspunkt und nach Links geht der Weg ziemlich steil Richtung Gipfel hinauf. Wir entscheiden uns für links. Über steile Serpentinen können wir viele Bergblumen sehen, die uns von der Steilheit der Wege etwas ablenkt. Weiter oben erreichen wir dann einen noch steileren Betonweg, der uns final zur Hütte und zum Gipfel bringt. Nach dem kurzen, aber steilen Aufstieg, erreichen wir nach etwa 1,5 Stunden die Hütte, auf deren Terrasse das Gipfelkreuz steht.

Hier sind der Ausblick und das Panorama gewaltig. Vom Hohen Göll mit dem Kehlsteinhaus, über Jenner, Königssee, Watzmann, Hochkalter, und dem Untersberg lässt der Ausblick keine Wünsche offen.

Wir schnappen uns einen freien Tisch und bestellen erst mal. Schon nach kurzer Zeit kommen die Gerichte und Getränke und genießen in einer unglaublichen Lage das hervorragende Essen. Der etwas heruntergekommene Spielplatz wird natürlich auch begutachtet aber leider für ungepflegt empfunden. Dann waren dann doch die Steine am Weg und Holzstücke eines nahen Holzstoßes interessanter. Kurze Zeit später, packten wir unsere Rucksäcke und die Kraxe und gingen über die Marxenhöhe zurück nach Maria Gern.

 

 

Fazit: Eine schöne, kurze, aber steile Wanderung auf einen genialen Aussichtspunkt. Man wird lange suchen müssen, um in den Berchtesgadener Alpen eine solche Rundumsicht haben zu können. Extra Klasse! Ein tolles Essen und eine gemütliche Hütte runden eine schöne Halbtagestour ab. 

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