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Postalm Klettersteig

Klettersteig Postalmklamm

Datum: 29.05.2011

Teilnehmer: Birgit, Toni

Gipfel:

Postalm 1300

Wetter: Sonniger Spätherbsttag

Schwierigkeiten: D – 500Hm

Bedingungen: trockener Fels – Wichtig!

Strecke: Klettersteigparkplatz Kehre 2 Postalmstraße 850m – Postalm Klettersteig – Gamsleckenwand - Schnitzhofalm 1180m – Klettersteigparkplatz Kehre 2

Ausrüstung: Komplette Klettersteigausrüstung und Helm.

 

Wenn man eine Klettersteig Erfahrung der besonderen Art erleben will, dann sollte man sich den Postalm Klettersteig anschauen. Besonders an heißen Tagen klettert man sich in der Kühlen Klamm echt gut. Seilbrücken, Hangelbrücken und eine kräftige Schlusswand fordern richtig.

Ich fuhr am Sonntag mit Birgit Richtung Salzburg, um mit österreichischen Freunden einen Klettersteig zu gehen. Michaela und Toni lebten in Annaberg und da ist der Postalmklettersteig nicht weit. Spontan ausgemacht, trafen wir uns vor der Mautstraßen-Auffahrt, um Geld zu sparen. Gemeinsam fuhren wir zum Klettersteigplatzplatz bei Kehre 2. Über Steigspuren kommen wir an das Stahlseil. Viele sogenannte „Action Elemente“ klettern, balancieren, springen und steigen wir durch die kühle Klamm. Bei Nässe ist das sicher alles kein Spaß mehr. Aber heute, bei bestem Wetter passt alles.

Wir kamen alle drei recht schnell voran und bald darauf standen wir schon bei den Schlüsselstellen an der Gamsleckenwand. Hier sind schon steile und überhängende (Stellen C/D und D) zu meistern. Ich kam ganz schon aus der Comfort Zone raus aber zu Glück sind die Stellen nur Kurz und mit ein paar kräftigen Zügen hat man die Stellen bald überwunden.

Weiter geht es nun auf bequemem Steig bei herrlicher Aussicht immer an der Schluchtkante entlang, bis der Steig hinab zum Wieslerbach führt. Über eine letzte Seilbrücke kommen wir in den Schnitzhofwald. Von dort gehen wir wiederum auf einem Steig Richtung Schitzhofalm. Dort trafen wir Michaela, die uns da schon einen Tisch reserviert hatte. Hier machten wir Brotzeit und ließen uns die einheimischen Schmankerl schmecken.

 

Fazit: Ein schöne Halbtagesunternehmung mit anschließender Einkehr in der Schnitzhofalm eine runde Sache. Der Klettersteig selbst ist nur an der Gamsleckenwand fordernd. Die restlichen Teile in der Klamm sind angenehm und man muss sich das eine oder andere Mal, zum Beispiel bei den Sprüngen oder den Seilbrücken selber überwinden.

 

 

 

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